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Bettye LaVette

Blues, Soul
  • Bettye LaVette
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Bettye LaVette besitzt nach wie vor eine Stimme wie sonst niemand. Und mit ihren fantastischen und oft überraschenden Interpretationen der kniffligen Dylan-Klassiker auf “Things Have Changed” ist ihr nun ihre mit Abstand beste Arbeit gelungen.

Rezensionen

„Ein herzerweichend wunderbares Album“ Jazzthing

„Insgesamt zwölf Kompositionen des Literaturnobelpreisträgers versetzt LaVette in ein wohliges Soul- und Gospel-Umfeld, in das sich neben Trombone Shorty sogar Keith Richards bestens einfügt.“ Jazzthetik

„LaVette ist fraglos eine der ausdrucksstärksten Soul/Bluessängerinnen der Gegenwart. Ihre Stimme vermittelt emotionale Tiefe par excellence. Jeder Ton, jeder Aufschrei kommt aus tiefster Seele, ehrlich und unverfälscht.“ Concerto

„Wie Barb Jungrs Bob Dylan-Tribute „Every Grain of Sand” zählt das von Bettye LaVette vorgelegte zu den herausragenden.” Stereo

„Nun ist es wieder eine Veteranin, die dem großen Meister auf Augenhöhe begegnet: Bettye LaVette. […] Alle Songs wurden grundliegend modifiziert und erfahren durch Bettyes atemberaubend tiefgründige R&B Stimme ein neues Leben.“  Audio, Platte des Monats

„Ein wahres Meisterwerk!“ tonart

„Bettye Lavette beweist mit ihrer intensiven und experimentierfreudigen Performance, dass sie eine der größten Soul-Interpretinnen unserer Zeit ist. […] Auf ihrer für sie bislang ungewöhnlichsten Produktion verleiht sie zwölf Dylan-Tracks mit ihrer kraftvollen und ausdrucksstarken Phrasierung einen unwiderstehlichen Soul- und Blues-Flair.“  Plattenladentipps

„Diese Soulröhre, guttural, kraftvoll, haut einen um.“ Syker Zeitung

„Die Songs bekommen durch ihre Interpretation eine unverhoffte Dringlichkeit. […] Das ist vorzüglich produziert, mit einer hochklassigen Band, unbedingt hörenswert.“ Hanauer Anzeiger

„Fabelhaft.“  Neue Westfälische

Pressetexte

Vielen fällt bei Bettye LaVette zuerst ein, dass diese umwerfenden Soulstimme eigentlich eine Weltkarriere verdient, aber nie erlebt hat. Das Schicksal meint es aber besser mit ihr seit ein längst überfälliges Revival ihrer Aufnahmen aus den Sechzigerjahren eingesetzt hat. Dass LaVette auch mit 71 Jahren noch eine Macht ist, zeigt sie jetzt mit ganz eigenen Versionen von Bob-Dylan-Klassikern die, so munkelt man, auch Dylan selber außerordentlich gut gefallen.

“Things Have Changed” hat Bettye LaVette ihr neues Album genannt, auf dem die Sängerin mit atemberaubend eigenwilligen Überarbeitungen von Bob-Dylan-Songs aufwartet. Für die 71-jährige Soul-Ikone trifft die im Titel gemachte Aussage ganz sicher zu. Denn in den letzten fünfzehn Jahren haben sich die Dinge für sie erheblich zum Besseren gewendet. Und zwar so sehr, dass in diesem Zeitraum gleich drei ihrer Alben – “The Scene Of The Crime” (2007), “Interpretations: The British Rock Songbook” (2010) und “Worthy” (2015) – für einen Grammy nominiert wurden.

“Things Have Changed” ist Bettyes zehntes Album und seit langem das erste, das bei einem Major-Label herauskommt. LaVette geht die Songs von Bob Dylan hier mit dem Mumm und der Erfahrung an, die sie zu einer der größten lebenden Soul-Sängerinnen gemacht haben. Auf wirklich unnachahmliche Weise interpretiert sie einige bestens bekannte Stücke aus der Feder eines der größten lebenden Songwriters. Als hochkarätige Gäste präsentiert Bettye auf dem von Steve Jordan produzierten Album außerdem Keith Richards und Trombone Shorty.

Seit ihrer Wiederentdeckung vor fünfzehn Jahren erfreut sich Bettye LaVette einer konstant steigenden Popularität Auf ihren letzten Alben setzte sich die in Detroit großgewordene Künstlerin intensiv mit Rock- und Folk-Idiomen auseinander und begeisterte ihre neuen Fans sowie die Kritiker mit einzigartigen Aufnahmen von Liedern von u.a. The Who, den Rolling Stones, Led Zeppelin, Pink Floyd, Fiona Apple und Dolly Parton. Doch nun hat Bettye LaVette erstmals ein ganzes Album dem Werk eines einzigen Songwriters gewidmet.
“Things Have Changed” umfasst Dylan-Songs aus über fünf Jahrzehnten, vom unsterblichen “The Times They Are A-Changin’” aus dem Jahr 1964 bis zu “Ain’t Talkin’”, der epischen Schlussnummer seines 2006er Albums “Modern Times”.
“Andere Leute schreiben Lieder, aber er schreibt Vignetten, mehr Prosa als Posie”, meint Bettye LaVette. “Ich fand seine Texte eigentlich nie sonderlich schön, sondern eher extrem praktisch oder extrem logisch. Er kann Dinge wie ‘mach schon, spring vom Fenstersims’ in einen Song einbauen.”

Bettye LaVette ist Bob Dylan bisher nur einmal persönlich begegnet: auf einem Festival in Italien, als sich beide Backstage befanden. Dylan war gerade im Begriff auf die Bühne zu gehen, als ihn sein Bassist Tony Garnier auf Bettye aufmerksam machte. Dylan hielt sofort an, ging zu ihr rüber, nahm Bettyes Gesicht in seine Hände und küsste sie. Dann bestieg er die Bühne für seinen Auftritt. Eine Legende zollte einer anderen Legende Anerkennung.

Für “Things Have Changed” wurden Dylans Songs nun gründlich modifiziert. “Ich hatte mir ‘It Ain’t Me, Babe’ eigentlich nie zuvor bewusst angehört”, sagte Bettye. “Aber ich wusste, dass ich das Lied abweisender klingen lassen musste – nicht schnell und hart, sondern eher im Stil einer Jimmy-Reed-Nummer. Und ‘The Times They Are A-Changin’ musste ich komplett umkrempeln, also überließen wir den Groove einem Beatboxer. Das machte es einfach extrem überraschend.”

Um diese Veränderungen vornehmen zu können, brauchte LaVette einen Produzenten, der dieser Herausforderung gewachsen war. Über Carol Friedman, ihre ausführende Produzentin, fand sie in Steve Jordan den perfekten Partner: der ehemalige Schlagzeuger von David Lettermans Hausband hat mit unzähligen Größen von Chuck Berry bis John Mayer zusammengearbeitet und trommelte einst auch selbst für Bob Dylan. “Steve war absolut brillant”, schwärmt Bettye. “Er erinnert sich an alles, was er in seinem ganzen Leben gehört hat, und er konnte den Musikern exakt vermitteln, was mir vorschwebte.”

Jordan rekrutierte für die Aufnahme ein Team erstklassiger Musiker, darunter Dylans langjähriger Gitarrist Larry Campbell, der Bass-Virtuose Pino Palladino (mit dem Jordan auch im John Mayer Trio zusammengearbeitet hat) und Keyboarder Leon Pendarvis. Die Musiker der Band verstanden sich auf Anhieb so gut, dass das gesamte Album innnerhalb von nur drei Tagen eingespielt werden konnte. Später steuerte Keith Richards dann noch die Gitarre zu “Political World” bei und Trombone Shorty seinen Beitrag zu “What Was It You Wanted”.

So rund lief es in Bettyes langer Karriere beileibe nicht immer. Dabei hatte diese 1962 so hoffnungsvoll begonnen, als Betty (damals noch ohne “e” am Ende)  mit gerade einmal 16 Jahren ihre erste Single “My Man – He’s A Lovin’ Man” bei Atlantic Records herausbringen konnte. Mit der Nummer schaffte sie es in die Top 10 der Rhythm’n’Blues-Charts. Weitere Single-Erfolge und Tourneen mit u.a. Otis Redding, der James Brown Revue, Ben E. King und Cab Calloway sollten folgen. Doch mit ihren Alben hatte Bettye lange Zeit weniger Glück: das erste, “Child Of The Seventies”, verschwand nach der Einspielung in den Archiven von Atlantic Records. Das zweite, “Tell Me A Lie” betitelt, kam erst 1982 bei Motown heraus, verschaffte Bettye aber auch nicht den erhofften Durchbruch. Das Blatt wendete sich erst, als LaVette den französischen Soul-Fan Gilles Petard kennenlernte und ihm die alten, nie veröffentlichten Atlantic-Aufnahmen vorspielte. Unter dem neuen Titel “Souvenirs” brachte sie Petard im Jahr 2000 endlich auf seinem Label Art And Soul heraus. Parallel erschien ein 1999 in den Niederlanden gemachter Konzeretmitschnitt auf der CD “Let Me Down Easy – Live In Concert”. Und plötzlich war das Interesse an Bettye LaVette wieder geweckt. So dass sie in den kommenden Jahren neue Alben unter der Regie von profilierten Produzenten wie Craig Street (“Thankful N‘ Thoughtful”) und  Joe Henry (“I’ve Got My Own Hell To Raise” und “Worthy”) machen konnte. Bei einem Auftritt im Kennedy Center begeisterte sie das Publikum 2008 mit ihrer Version des Who-Klassikers “Love, Reign O’er Me”. Und bei Barack Obamas Amtseinführungsfeier am Lincoln Memorial überstrahlte sie im Januar 2009 mit ihrer Interpretation von Sam Cookes “A Change Is Gonna Come” nicht nur ihren Duett-Partner Jon Bon Jovi, sondern auch andere auftretende Superstars wie Bruce Springsteen, Mary J. Blige, Shakira, Stevie Wonder, U2 und Beyoncé.

Bettye LaVette besitzt nach wie vor eine Stimme wie sonst niemand. Und mit ihren fantastischen und oft überraschenden Interpretationen der kniffligen Dylan-Klassiker auf “Things Have Changed” ist ihr nun ihre mit Abstand beste Arbeit gelungen.

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