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Cristina Branco

World
  • Cristina Branco
    Stimme
  • Luís Figueiredo
    Klavier, Electronics
  • Bernardo Couto
    Portugiesische Gitarre
  • Bernardo Moreira
    Kontrabass
Booking-Bereich: Deutschland, Österreich, Schweiz & Osteuropa

Cristina Branco erschafft alle Emotionen, die das Musikgenre – mit seiner engen Verbindung von Stimme, Poesie und Musik – zu bieten hat. Gemeinsam mit anderen jungen Musikern, die Mitte der 1990er im Fado ihren eigenen Weg gefunden haben, sich auszudrücken, hat Cristina Branco begonnen, ihre Reise zu definieren. Respekt gegenüber der Tradition geht dabei Hand in Hand mit der Hingabe für Innovationen. Selbst wenn nichts in ihrem früheren Leben darauf hindeutet, dass Cristinas Schicksal der Fado werden sollte, so ist doch klar, dass sie einen Stil geschaffen hat, der völlig neu und möglicherweise einzigartig ist. Ihre Tradion ist dar, aber ihre Zukunft ist klarer. Sie öffent sich zu poetischen Texten portugiesischer Singer-Songwriter, Indie-Bands und  Jazz.. das sit Ihre Definiert, wo Tradion und neue Verwurzelungen auf einen achtsame musikalsiche art gelingen. Das Leben geht nur weiter und Ihre Kunst eben nie still. „Eva “ ihr neu geplantes Album wird bei o-tone music im Herbst ’20 oder Frühjhr ’21  erscheinen.

Biographie

Aufgrund von Cristina Brancos Vorgeschichte (geb. 1972 in Almeirim, Portugal) und ihrer Musik, könnte man – so wie in den Lyrics von Amála Rodrigues – sagen, dass sie den Fado lebt. Es war eine Häufung von glücklichen Umständen, welche die Fado Musik in Cristinas Leben brachte. Trotzdem war es auf gewisse Weise auch Cristina – mit ihrem ästhetischen Wagemut und einzigartigen Interpretationsstil – die Einfluss auf den Fado und dessen meist sehr tiefgreifende traditionelle musikalische und soziale Form nahm. „Es war anfangs eine Art Spiel, als ein Nachmittag der Songs unter Freunden,“ erzählt sie gerne. Nichts an Cristina deutete bis zu dieser Zeit auf irgend eine Weise an, dass sie ein Fado Sänger war. Bevor sie die Welt der Menores, Mourariar oder Maiores betrat, ging sie nicht in Fado Clubs und hörte auch nicht die Aufnahmen bekannter Sänger. Sie kannte einige Lieder, die ihr Großvater gerne für sich selbst sang, improvisierte zu den Texten und Melodien und bemerkte kaum, wie sie sich in ihr fest verankerten; und wie sie ihr Schicksal prägen würden. Auf der anderen Seite fühlte sie sich zu dieser Zeit viel mehr zu Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Janis Joplin und Joni Mitchell hingezogen, als zu Amália Rodrigues. So wusste sie nicht, als ihr Vater ihr zum 18ten Geburtstag unveröffentlichte Aufnahmen eines der wichtigsten Alben der größten Diva des Fado schenkte, wie sehr es ihr Leben verändern würde. “Idealist” –

Noch mehrere Wochen bevor sie das erste Mal auf der Bühne stand – in Amsterdam, at Zaal100 – hätte sich Cristina nicht als Amateursängerin oder Teilzeitenthusiastin bezeichnet, wie es viele Fado Sänger üblicherweise tun, da sie durch die Musik versuchen ihre Freizeit zu füllen und ihre Gefühle zum Ausdruck bringen. Der Fado hatte in ihrem Leben als Heranwachsende einen Platz auf die etymologische Ebene des Wortes (fatum = Schicksal) gefunden, seit sie ihre Bestimmung in der Gefühlswelt der Wörter zu suchen begann. 1996, im Alter von 24, machte Cristina trotz ihrer Schüchternheit zwei oder drei zufällige Gesangserfahrungen, die ihre einzigen öffentlichen Auftritte als „Sängerin“ darstellten.

Zu dieser Zeit wollte Cristina die „Kunst“ des Journalismus ausüben. Vielleicht gerade deshalb legte sie sowohl bei den Produktionen ihrer Alben, als auch in ihren Projekten besonderen Wert auf das gesprochene Wort. Eine Sängerin der Poesie, die das Beste, das Portugal zu bieten hat (Camőes, Pessoa, David Mourăo-Ferreira, José Alfonso…), und viele Musiker anderer Länder (Paul Éluard, Léo Ferré, Alfonsina Storni, Slauherhoff) auf ihre Weise vereint. Dies verwandelt den Fado in eine Art repräsentativen Musikstil für die Poesie und das literarische Erbe Portugals.

Ein Jahrzehnt war bereits seit ihrem Debut im portugiesischen Kulturzentrum Amsterdams vergangen – in dem bereits José Afonso, Carlos Paredes, Sérgio Godinho und andere bekannte Musiker gespielt hatten – als Freunde ihre energetische und herzergreifende Poesie als Sinnbild ihrer Menschlichkeit und Kunst erkannten. Diese Eigenschaften sind wichtiger Bestandteil ihres Schaffens und charakteristisch für Cristina Branco. Weiterhin ist das immer noch größere Streben nach dem Klarheit und Lebensnotwendigkeit im Ausdruck beschreibend für sie, sodass – wenn sie ein Gedicht mit kristallinen Sinnlichkeit singt – ihre Stimme der Seele eine Form zu verleihen scheint.

Bezüglich des Fado tendiert man zu der Annahme, er konzentriere sich auf die tragischen Aspekte im Leben: Leiden, Sehnsucht und Hilflosigkeit wenn wir mit dem Schicksal konfrontiert werden. Diese lange überlieferte Tradition erschuf „Formeln“ um Gefühle auszudrücken, jedoch verloren diese im Laufe ihrer Wiederholungen die Energie, wurde ihrer Emotionen entleert und distanzierte sich immer mehr von den Texten. Cristina Branco wählte einen anderen Weg: den der Individualität und Einzigartigkeit und manchmal auch der ekstatischen Freude (wie in den meisten sinnbildlichen Stücken ihrer Karriere, „Sete Pedaços de Vento“, von Ulisses). Auf diese Weise erzeugte sie manches Mal Aufruhr bei den traditionellen Musikern des Fado. Letztendlich hat Cristinas musikalische Reise eine sinnbildliche Seite, die ihren Überdruss dessen, was war, unterstreicht.

Ohne naiver Weise nach einem Bruch mit Traditionen zu suchen, konzentriert sich Cristina auf die Suche danach, was in der Tradition das Beste ist und bringt dort durch ihre Originalität neues Leben hinein. In all ihren Aufnahmen erschafft Cristina Branco eine ertragreiche Beziehung zwischen Texten und der angeborenen Musikalität des Fado.

Christina Branco erschafft alle Emotionen, die das Musikgenre – mit seiner engen Verbindung von Stimme, Poesie und Musik – zu bieten hat. Gemeinsam mit anderen jungen Musikern, die Mitte der 1990er im Fado ihren eigenen Weg gefunden haben, sich auszudrücken, hat Cristina Branco begonnen, ihre Reise zu definieren. Respekt gegenüber der Tradition geht dabei Hand in Hand mit der Hingabe für Innovationen. Selbst wenn nichts in ihrem früheren Leben darauf hindeutet, dass Cristinas Schicksal der Fado werden sollte, so ist doch klar, dass sie einen Stil geschaffen hat, der völlig neu und möglicherweise einzigartig ist.

Rezensionen

BRANCO Presse:

„Längst mehr als ein Geheimtipp, hat Cristina Branco dem Fado ihrer Heimat Portugal zu einem echten Revival verholfen. Ihr Neo-Fado präsentiert sich im Jazz-Gewand – tief berührend und von intensiver Persönlichkeit.“ ARTE CONCERT

„Eine der bekanntesten Stimmen aus Portugal und sie hat mehr zu bieten als Fado.“ Hessisches Fernsehen, Maintower

„Auf ihrem neuen Album beweist Cristina Branco einmal mehr, dass sie zu den talentiersten und vielseitigsten Fado-Sängerinnen Portugals gehört.“ Deutschlandfunk, Tonart

„Die Texte des Alten Fado handeln von Trauer, Trennungsschmerz und Tod. Doch Cristina Brancos Texte zeigen: Es geht auch sonniger. Die Neo-Fado-Sängerin schaut in ihren Liedern nicht nur auf die dunklen Seiten, sondern auf die Schönheit des Lebens.“ Deutschlandfunk Kultur, Tonart, Studiointerview mit Livemitschnitt

„Sinnlich, melancholisch, sehnsuchtsvoll – so klingt der Fado heute noch etwa in den Bars und Kneipßen von Lissabon oder Porto […] Cristina Branco hat ihm ein neues, ein eigenes Gesicht gegeben.“ RBB The Voice

„Ein rundum gelungenes Projekt, das Cristina Branco als visionäre Künstlerin bestätigt und ihren Ruf als moderne Fado-Sängerin bestätigt. Dazu eine exzellente Band, die über die Jahre des Zusammenspielens zu einer echten Einheit geworden ist.“ hr2-kultur

„Der Fado, die große portugiesische Wehmutsmusik, beglückt mit seiner Traurigkeit. Von ihm hat sich Cristina Branco ein ganzes Stück entfernt, aber in ihrer Musik liegen Glück und Melancholie immer noch ganz nah beieinander. Und das beflügelt die Poesie der Musik auf jeder Ebene. Musik von vibrierender Lebendigkeit. […] Infusion gegen den abgestumpften Alltag – Absolut Empfehlenswert“ BR Klassik, CD Tipp der Woche

„Portugiesische Geschichten, virtuos, sensibel und vielseitig erzählt. Mit Cristina Branco und ihrem Quartett sitzen wir in Sekundenschnelle an den Ufern des Tejo und lassen das Leben in uns und durch uns hindurch fließen.“ NDR Kultur

„Hoffnungslosigkeit, Unglück, Liebesgeschichten, und vor allem saudade, dieses unübersetzbare Wort der ganz großen Empfindungen, des Weltschmerzes – das alles findet sich in ihren Liedern wieder. Cristina Branco setzt sich mit sozial relevanten Themen auseinander und erzählt fiktive Geschichten, die den Alltag im heutigen Portugal beschreiben. […] Spannende Mischung“ RBB Kulturradio

„Cristina Branco gilt als die würdige Nachfolgerin von Amalia Rodrigues.“  WDR COSMO

„Diese Lieder haben nichts mit rührseliger Urlaubsromantik zu tun; sie sind vielmehr als eine tief berührende Reise in die inneren Seelenwelten einer Sängerin zu verstehen, die mit ihrer magischen Stimme an ein so großes Fado-Idol wie Amália Rodrigues anknüpft.“ NZZ

„Die Sängerin Cristina Branco steht mit ihrer musikalischen Symbiose aus traditionellem Fado, modernen Pop-Elementen und klassischen Einflüssen für das junge, wiedererstarkte Portugal.“ Tagesspiegel

„[…] ein beeidnruckendes Werk, kraftvoll und gleichzeitig einfühlssam mit zwölf Songs, die alle von einer grossen musikalischen und sprachlichen Vielfalt zeugen.“ Jazz’n’More

„Die unwiderstehlichste aller portugiesischen „Fadistas“ der letzten Jahre löst sich auf ihrem neuen Album – wieder einmal – von den strengen Fesseln ihrer Zunft. […] Und bewegt sich damit leichtfüßig, wie nur sie es kann, zwischen Chanson, Folk, Pop – und ja, ein wenig Fado schon auch.  Das sanft treibende „Este Corpo“ würde auch im Duett mit Calexico hervorragend funktionieren, „Aula“ duftet nach Paris und „Eu por Engomar“ ist so sehnsüchtig, dass man weinen möchte. Wunderschön.“ Kurier

MENINA Presse national:

„Ohne Ansatz formt Branco kunstvolle Töne scheinbar aus dem Nichts und erscheint bei aller Grazie bodenständig. Glockenklare Brillanz und Lebendigkeit sind ihr persönliches Yin und Yang. […] Portugiesische Gitarre, Kontrabass und Flügel weben einen feinmaschigen Klangteppich, der ihre variable, warm temperierte Stimme zuverlässig trägt. […] Christina Brancos Charme und Esprit lassen das begeisterte Publikum am Ende im Stehen applaudieren.“ FAZ

„Die Portugiesin Cristina Branco gehört neben Misia und Mariza zu den prägenden Stimmen des neuen Fado.“ 3Sat Kulturzeit

„Cristina Branco führt uns schließlich in die Sonne Portugals.“ CD-Tipp, Vogue Deutschland

„Herzergreifende Lieder“ Madame

„Die portugiesische Sängerin Cristina Branco begeistert auf ihrem neuen Album mit Gedichtvertonungen von António Lobo Antunes bis zur Spoken Word Art des Rap.“ BR2

„Mit ihrem 14. Studioalbum „Menina“, auf dem es nur einen einzigen puren Fado gibt, legt die Sängerin gleich zu Anfang des Jahres die Qualitätsmesslatte für Neuerscheinungen sehr hoch […] „Menina“ ist ein großer Wurf […] Cristina Branco zeigt einmal mehr, dass sie eine der wichtigsten und ausdrucksstärksten Stimmen des Fado ist.“ WDR COSMO

„Sie gehört zu den populärsten Fadistas Portugals. Und gleichzeitig steht sie für die Erneuerung und sogar Abkehr von den alten Traditionen“ MDR Kultur, als Nennung eines der sechs „Alben, die aus der Vielzahl der Neuerscheinungen hervorstechen.“

„Das Nationalgenre übt der Fado in Portugal eine solche Gravitation aus, dass es schwierig ist, sich konsequent von ihm zu lösen. Cristina Branco hat es geschafft, genügend Fliehkraft zu entwickeln, indem sie sich mit der Indie-Rock-Szene zusammengeschlossen hat. Kurioserweise ist „Menina“ gerade dadurch ihr reifstes Album geworden.“ Jazzthing

„Cristina Branco hat für das neue Werk mehrere Texter und Komponisten beauftragt. Diese haben ihren Charakter und ihr immenses gesangliches Potential gut erfasst. Das verlässliche Umfeld bietet ihre bestens aufeinander eingespielte Band […]. Hier kann Branco ganz sie selbst sein: eine sensible Interpretin mit ernster Aura, die auf der Bühne und auf ihrer neuen Platte das verkörpert, was sie fühlt.“ Jazzthetik

„Große Kunst.“ Jazzpodium

„Die schlanke Besetzung und die unvergleichliche Stimme Brancos machen aus den zwölf Stücken fein gewobene Kunstlieder.“ Folker

„Sie fertigte nur grobe Skizzen der weiblichen Figuren an und gab diese dann in die Hände junger Poeten aus dem portugiesischen Indie-Rock. […] Und tatsächlich haben sie hochpoetische, einfühlsame Texte über Weiblichkeit geschaffen, in denen sich nicht nur Branco, sondern auch ihre Mütter, ihre Geliebten, ihre Schwestern wiederfinden. „Menina“ beherbergt eine Fülle von Geschichten. […]“ Badische Zeitung

„Eigen und eindringlich ist ihre Stimme, klar und intensiv die Interpretation ihrer Lieder. Kein überflüssiges Pathos, keine Geste zuviel. Das begeisterte Publikum unterm Dach der Centralstation feiert die Sängerin und ihr Ensemble mit langem Applaus im Stehen.“ Echo-online

MENINA Presse international

„Jazz, Indierock und Fado: Ein stilistisches Dreieck, das gekrönt wird von einer Stimme, die unter denen Portugals eine der schönsten sein dürfte.“ Schweizer Radio und Fernsehen SRF

„Brancos überwältigendes Basler Konzert vom Dienstagabend in der vollbesetzten Martinskirche war dafür eine eindrückliche und ergreifende Demonstration. Mit ihrem Quartett zelebrierte sie grosse zeitgenössische Liedkunst aus Lusitanien und feierte in ihren Texten die Weiblichkeit – Texte, die sie fürs aktuelle Album «Menina» ganz gezielt fast ausschliesslich von jungen Männer schreiben liess.“ Tageswoche, Schweiz

„Branco gehört mit Mísia, Mariza und zwei, drei anderen zu den großen Stimmen des Genres. […] Hie und da wird es rockig, mal optimistisch swingend wie in «Alvorado», mal mitreissend wie im grandiosen «Boatos»; «Saber aqui estar» wiederum mutet wie eine Hymne auf das Leben an. Das kulturelle Leben hat in Lissabon an Vielfalt gewonnen. Davon profitiert auch der Fado.“ Neue Zürcher Zeitung

„Berührend, einfach berührend, diese Stimme […] kein Schnickschnack, nichts Opulentes, alles schnörkellos, direkt und ehrlich. Cristina Branco schöpft aus der Tradition, Tiefe, Eindringlichkeit, aus der Melancholie und herzergreifenden Intensität, der ungekünstelten Fado-Dramatik.“ jazz’n’more

„Branco rührt das Publikum zu Tränen“ Zentralplus

Älter:

„Beim Finale sind alle 350 Besucher Fadistas und Fadistos und singen mit der Künstlerin mit: Die Fado-Sängerin Cristina Branco hat im Ulmer Zelt Triumphe gefeiert. Mit Tränen in den Augen verabschiedet sich die Portugiesin mit ihrem Trio vom Publikum, das ihren Auftritt mit Begeisterungsstürmen quittiert. […] Der Konzertabend vergeht wie im Fluge, mal hört man Klassiker aus der Fado-Geschichte, mal herrliche Verschmelzungen mit dem argentinischen Tango und immer wieder leichte und verspielte Ausflüge in Bossa, Pop und Folk. Cristina Brancos Musik steht für ein junges, weltoffenes Portugal. Trotz zwei Stunden und einigen Zugaben ist dieses Konzert am Ende zu kurz. Dieses emotionale Naturereignis und ihre Musiker hätte man noch bis weit in die Nacht erleben mögen.“ Augsburger Allgemeine

„Dieses Quartett kann schon mit den ersten Tönen begeistern. Was soll man mehr bewundern? Die lupenreine, höchst wandlungsfähige, bisweilen artistische Stimme der Fadista oder den kernigen Sound der Sologitarre, mit der Couto ohne irgendein Anzeichen der Ermüdung durchs 100-minütige Konzert führt?“ Südwest Presse

„Es gibt Konzerte, die einen von Anbeginn an berühren. Der Abend mit Fado-Sängerin Cristina Branco aus Portugal bei Masala war so eines. Einfach wunderbar, diese mit viel Sehnsucht, Melancholie und Weltschmerz durchtränkten portugiesischen Lieder, die Branco und ihr exzellentes musikalisches Trio fast zwei Stunden darbrachten. Branco, die neben Mísia und Ana Moura zu den besten Fado-Sängerinnen der neuen Generation zählt, verzauberte mit ihrer wandelbaren Stimme das Publikum […]. Musik für die Seele. Branco singt ungemein gefühlvoll, mit feiner Dynamik und faszinierender Modulation […] – eine große stimmliche Bandbreite, eine groaßartige Stimme.“ Neue Presse

„Filmmusik, die keine Leinwand braucht“ Kölner Rundschau

„Ihre mal klagende, mal schwärmende, aber immer warme Stimme und ihre traumhaft sichere Intonation tragen den Abend […]“ Hannoversche Allgemeine Zeitung

„Wie ein jahrhundertelang zurückgehaltener Schrei steigt der Gesang in den Raum, umschwebt das Publikum, fängt es ein und trifft auf die Seele […] Cristina Brancos Stimme erreicht schwindelnde Höhen, sie kann zart sein und tiefernst, kann schlendern, sich im Fado-Tango-Wirbel des Lebens verlieren und ihn durchdringen.“ Taunus-Zeitung

„Einen stimmungsvollen Fado-Tango-Abend gab es in der Schlosskirche. Fadista Cristina Branco und ihr sehr virtuoses Ensemble führten die Zuhörer in eine musikalische Traumwelt.“ Nassauische Neue Presse

„Dennoch begeistern neben vielen instrumentalen Zwischenspielen vor allem die glockenhelle Stimme Brancos und die Art und Weise, wie sie, ohne je spitz oder schrill zu klingen, jede Menge Gefühl, von Trauer bis purer Lebensfreude, transportieren kann. […] Ein hochklassiger Abend.“ Giessener Allgemeine Zeitung

Pressetexte

Die Welt der portugiesischen Fadista Cristina Branco schien rosig, sie nahm Alben über Alben für Universal auf, die weltmusikalisch interessierte Gemeinde lag ihr zu Füßen – eine schillernde Figur mit glockenheller Stimme, die alle Erwartungen erfüllte. Aber in der Frau schlummerte mehr als Fadoromantik, Konzertroben und ein Divenimage. 2006 war das Geburtsjahr ihres Alter Ego „EVA“. Eva erblickte das Licht der Welt, weil Cristina sich mit der Frage aller Fragen herumplagte. „Was ist Freiheit?“

Alle Wünsche, Gedanken, Träume wurden in EVA projiziert und die Projektion half der Künstlerin, sich vom Perfektionismus der Musikindustrie loszulösen und ihren eigenen Weg zu gehen. Mit den ersten beiden Alben „Menina“ (o-tone/Edel) und „Branco“ (o-tone/Edel) verabschiedete sie sich ab 2016 nach langem Ringen vom Major Label, den musikalischen Erwartungen mitteleuropäischer Portugalliebhaber, überzogenem Photoshop. Sie ließ sich alle Songs auf den als Trilogie geplanten Alben von lusophonen Künstler*innen schreiben und komponieren. Indie-, Pop-, Punk-, Rap-, Jazzmusiker, ein Literatur Nobelpreisträger, Stars und Sternchen: Allein die Bandbreite der Menschen, die sie mit ins Boot gezogen hat zeugt von immensem Mut zum Loslassen.

Zusammen gehalten wird das Potpourri von ihr und ihrem Trio, bestehend aus Portugiesischer Gitarre, Piano und Kontrabass, das sie seitdem begleitet. Cristina Branco, Bernardo Couto, Luís Figueiredo und Bernardo Moreira sind auf dem gemeinsamen Weg eng zusammen gewachsen: Ähnlich wie EVA bekamen die Herren an Brancos Seite mehr Spielraum. Figueiredo zeichnet verantwortlich für gleich mehrere ihrer gemeinsamen Lieder, alle Songs werden im Proberaum gemeinsam arrangiert. Elektronische und perkussive Elemente, polyphone Backgroundgesänge, der Spaß an Improvisation der Jazzmusiker gewannen an Raum und machten die Musik einzigartiger, während die Kunstfigur Cristina Branco in den Hintergrund geriet. EVA eroberte sich ihren Raum – dabei gewann die Protagonistin mehr und mehr an Integrität. Die Songs auf dem gleichnamigen Album, das die Triologie beschließt, beschäftigen sich folglich mit den Themen, Wer bin ich, Wer will ich sein. Wie kann ich frei sein. Eva wird zum Leben erweckt, Erwartungen werden abgestreift. Das Innere wird nach außen gekehrt, dabei wird Verletzlichkeit zugelassen – Integrität schmerzt manchmal. Aber sie ist in erster Linie befreiend und all das hört man Cristina Branco, alias EVA, an.

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