Cristina Branco

 

 

Cristina Branco (Stimme)
Luís Figuereido (Klavier)
Bernardo Couto (Portugiesische Gitarre)
Bernardo Moreira (Kontrabass)

buchbar in Deutschland, Österreich, Schweiz


Credit: Vera Marmelo



World

 

       

 

http://www.cristinabranco.com/

  

Alle Künstler haben eine Geschichte. Einige wenige sind von Anfang an schillernd, andere brauchen ihre Zeit, die meisten werden ihr ganzes Leben lang kaum wahrgenommen. Cristina Brancos Geschichte begann mit einer niederländischen TV-Show, in der sie als Fadista auftrat. Sie überzeugte und war von heute auf morgen ein Star. Der Ruhm schwappte auch von Anfang an auf die deutschsprachigen Länder über, ließ in ihrer Heimat Portugal jedoch auf sich warten. Das änderte sich erst 2016 mit dem Album „Menina“ (o-tone music /edel), in dem sie tief in die portugiesische Kultur eintauchte: Sie ließ sich alle Texte und Kompositionen von portugiesischen   Künstlern schreiben, jeder Song erzählte dabei eine andere Geschichte unterschiedlicher Frauen. Darunter waren Musiker der klassischen Musik, Jazzer, Popmusiker, Rapper, Poeten, Punks. Die Portugiesen feierten sie dafür. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz erlangte sie große Aufmerksamkeit. Der größte Teil der hiesigen Musikliebhaber verstand die Texte zwar nicht, aber was man da hörte, war doch eindeutig etwas Spannendes und Neues. Fernab von lusitanischer Urlaubsromantik, dem Fado aber noch deutlich verwandt.

Cristina Branco spürte, dass es mit „Menina“ noch nicht genug war. Das Nachfolgeralbum „Branco“ stammt wieder aus den Federn portugiesischer Allstars.

Branco (das portugiesische Wort für weiß) ist ein in Portugal sehr geläufiger Name – aber auch laut Wörterbuch die Farbe, die fast alle Lichtstrahlen reflektiert. In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung scheint alles möglich, Grenzen halten einen kaum noch auf, die Dinge, Menschen und Geschichten, die unser Leben beeinflussen, kommen von überall her. All diese Vorteile der Moderne flossen in „Branco“. So ist zwar von elektronischer Musik, die im Werk von Filipe Sambado, dem Texter und Komponisten von „Este Corpo“, beispielsweise eine große Rolle spielt, oder vom Rap eines Kalaf Epalanga, der gleich zwei Texte beigesteuert hat, nichts zu hören. Doch der Fingerabdruck der kreativen Köpfe hinter den Songs hinterlässt subtil seine Spur.  „Branco“ absorbiert all die Einflüsse und findet in der Interpretation Cristina Brancos, Bernardo Coutos (Portugiesische Gitarre), Bernardo Moreiras (Bass) und Luís Figueiredos (Klavier) sein Wesentliches. Eine seit Jahren zusammen gewachsene Band, die den Globus betourt hat und mit Fotos von einsamen karibischen Stränden, bunten arabischen Basaren oder reich gedeckten asiatischen Tischen stetig ihren Instagram Account aufhübscht. Und die vor allem für eines steht: Neofado im Jazzgewand.

 

Die Stimme einer Fadista, die die FAZ kürzlich mit dem Stempel „glockenklare Brillanz“ versehen hat, Portugiesische Gitarre, Bass und Klavier erzählen uns in „Branco“ die Geschichte eines jungen Portugals das sich selbst findet. Eines Portugals im Aufbruch.

 
  

Aufgrund von Cristina Brancos Vorgeschichte (geb. 1972 in Almeirim, Portugal) und ihrer Musik, könnte man – so wie in den Lyrics von Amála Rodrigues – sagen, dass sie den Fado lebt. Es war eine Häufung von glücklichen Umständen, welche die Fado Musik in Cristinas Leben brachte. Trotzdem war es auf gewisse Weise auch Cristina – mit ihrem ästhetischen Wagemut und einzigartigen Interpretationsstil – die Einfluss auf den Fado und dessen meist sehr tiefgreifende traditionelle musikalische und soziale Form nahm. „Es war anfangs eine Art Spiel, als ein Nachmittag der Songs unter Freunden,“ erzählt sie gerne. Nichts an Cristina deutete bis zu dieser Zeit auf irgend eine Weise an, dass sie ein Fado Sänger war. Bevor sie die Welt der Menores, Mourariar oder Maiores betrat, ging sie nicht in Fado Clubs und hörte auch nicht die Aufnahmen bekannter Sänger. Sie kannte einige Lieder, die ihr Großvater gerne für sich selbst sang, improvisierte zu den Texten und Melodien und bemerkte kaum, wie sie sich in ihr fest verankerten; und wie sie ihr Schicksal prägen würden. Auf der anderen Seite fühlte sie sich zu dieser Zeit viel mehr zu Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Janis Joplin und Joni Mitchell hingezogen, als zu Amália Rodrigues. So wusste sie nicht, als ihr Vater ihr zum 18ten Geburtstag unveröffentlichte Aufnahmen eines der wichtigsten Alben der größten Diva des Fado schenkte, wie sehr es ihr Leben verändern würde. “Idealist” –

Noch mehrere Wochen bevor sie das erste Mal auf der Bühne stand – in Amsterdam, at Zaal100 – hätte sich Cristina nicht als Amateursängerin oder Teilzeitenthusiastin bezeichnet, wie es viele Fado Sänger üblicherweise tun, da sie durch die Musik versuchen ihre Freizeit zu füllen und ihre Gefühle zum Ausdruck bringen. Der Fado hatte in ihrem Leben als Heranwachsende einen Platz auf die etymologische Ebene des Wortes (fatum = Schicksal) gefunden, seit sie ihre Bestimmung in der Gefühlswelt der Wörter zu suchen begann. 1996, im Alter von 24, machte Cristina trotz ihrer Schüchternheit zwei oder drei zufällige Gesangserfahrungen, die ihre einzigen öffentlichen Auftritte als „Sängerin“ darstellten.

Zu dieser Zeit wollte Cristina die „Kunst“ des Journalismus ausüben. Vielleicht gerade deshalb legte sie sowohl bei den Produktionen ihrer Alben, als auch in ihren Projekten besonderen Wert auf das gesprochene Wort. Eine Sängerin der Poesie, die das Beste, das Portugal zu bieten hat (Camões, Pessoa, David Mourão-Ferreira, José Alfonso…), und viele Musiker anderer Länder (Paul Éluard, Léo Ferré, Alfonsina Storni, Slauherhoff) auf ihre Weise vereint. Dies verwandelt den Fado in eine Art repräsentativen Musikstil für die Poesie und das literarische Erbe Portugals.

Ein Jahrzehnt war bereits seit ihrem Debut im portugiesischen Kulturzentrum Amsterdams vergangen – in dem bereits José Afonso, Carlos Paredes, Sérgio Godinho und andere bekannte Musiker gespielt hatten – als Freunde ihre energetische und herzergreifende Poesie als Sinnbild ihrer Menschlichkeit und Kunst erkannten. Diese Eigenschaften sind wichtiger Bestandteil ihres Schaffens und charakteristisch für Cristina Branco. Weiterhin ist das immer noch größere Streben nach dem Klarheit und Lebensnotwendigkeit im Ausdruck beschreibend für sie, sodass - wenn sie ein Gedicht mit kristallinen Sinnlichkeit singt – ihre Stimme der Seele eine Form zu verleihen scheint.

Bezüglich des Fado tendiert man zu der Annahme, er konzentriere sich auf die tragischen Aspekte im Leben: Leiden, Sehnsucht und Hilflosigkeit wenn wir mit dem Schicksal konfrontiert werden. Diese lange überlieferte Tradition erschuf „Formeln“ um Gefühle auszudrücken, jedoch verloren diese im Laufe ihrer Wiederholungen die Energie, wurde ihrer Emotionen entleert und distanzierte sich immer mehr von den Texten. Cristina Branco wählte einen anderen Weg: den der Individualität und Einzigartigkeit und manchmal auch der ekstatischen Freude (wie in den meisten sinnbildlichen Stücken ihrer Karriere, „Sete Pedaços de Vento“, von Ulisses). Auf diese Weise erzeugte sie manches Mal Aufruhr bei den traditionellen Musikern des Fado. Letztendlich hat Cristinas musikalische Reise eine sinnbildliche Seite, die ihren Überdruss dessen, was war, unterstreicht.

Ohne naiver Weise nach einem Bruch mit Traditionen zu suchen, konzentriert sich Cristina auf die Suche danach, was in der Tradition das Beste ist und bringt dort durch ihre Originalität neues Leben hinein. In all ihren Aufnahmen erschafft Cristina Branco  eine ertragreiche Beziehung zwischen Texten und der angeborenen Musikalität des Fado.

Christina Branco erschafft alle Emotionen, die das Musikgenre – mit seiner engen Verbindung von Stimme, Poesie und Musik – zu bieten hat. Gemeinsam mit anderen jungen Musikern, die Mitte der 1990er im Fado ihren eigenen Weg gefunden haben, sich auszudrücken, hat Cristina Branco begonnen, ihre Reise zu definieren. Respekt gegenüber der Tradition geht dabei Hand in Hand mit der Hingabe für Innovationen. Selbst wenn nichts in ihrem früheren Leben darauf hindeutet, dass Cristinas Schicksal der Fado werden sollte, so ist doch klar, dass sie einen Stil geschaffen hat, der völlig neu und möglicherweise einzigartig ist.

 
  

BRANCO Presse national:

"Auf ihrem neuen Album beweist Cristina Branco einmal mehr, dass sie zu den talentiersten und vielseitigsten Fado-Sängerinnen Portugals gehört." Deutschlandfunk, Tonart

"Ein rundum gelungenes Projekt, das Cristina Branco als visionäre Künstlerin bestätigt und ihren Ruf als moderne Fado-Sängerin bestätigt. Dazu eine exzellente Band, die über die Jahre des Zusammenspielens zu einer echten Einheit geworden ist." hr2-kultur

„Der Fado, die große portugiesische Wehmutsmusik, beglückt mit seiner Traurigkeit. Von ihm hat sich Cristina Branco ein ganzes Stück entfernt, aber in ihrer Musik liegen Glück und Melancholie immer noch ganz nah beieinander. Und das beflügelt die Poesie der Musik auf jeder Ebene. Musik von vibrierender Lebendigkeit. [...] Infusion gegen den abgestumpften Alltag – Absolut Empfehlenswert“ BR Klassik, CD Tipp der Woche

"Portugiesische Geschichten, virtuos, sensibel und vielseitig erzählt. Mit Cristina Branco und ihrem Quartett sitzen wir in Sekundenschnelle an den Ufern des Tejo und lassen das Leben in uns und durch uns hindurch fließen." NDR Kultur

"Hoffnungslosigkeit, Unglück, Liebesgeschichten, und vor allem saudade, dieses unübersetzbare Wort der ganz großen Empfindungen, des Weltschmerzes – das alles findet sich in ihren Liedern wieder. Cristina Branco setzt sich mit sozial relevanten Themen auseinander und erzählt fiktive Geschichten, die den Alltag im heutigen Portugal beschreiben. [...] Spannende Mischung" RBB Kulturradio

"Cristina Branco gilt als die würdige Nachfolgerin von Amalia Rodrigues." WDR COSMO

MENINA Presse national:

„Ohne Ansatz formt Branco kunstvolle Töne scheinbar aus dem Nichts und erscheint bei aller Grazie bodenständig. Glockenklare Brillanz und Lebendigkeit sind ihr persönliches Yin und Yang. […] Portugiesische Gitarre, Kontrabass und Flügel weben einen feinmaschigen Klangteppich, der ihre variable, warm temperierte Stimme zuverlässig trägt. […] Christina Brancos Charme und Esprit lassen das begeisterte Publikum am Ende im Stehen applaudieren.“ FAZ

„Die Portugiesin Christina Branco gehört neben Misia und Mariza zu den prägenden Stimmen des neuen Fado.“ 3Sat Kulturzeit

"Cristina Branco führt uns schließlich in die Sonne Portugals." CD-Tipp, Vogue Deutschland

„Herzergreifende Lieder“ Madame

"Die portugiesische Sängerin Cristina Branco begeistert auf ihrem neuen Album mit Gedichtvertonungen von António Lobo Antunes bis zur Spoken Word Art des Rap." BR2

"Mit ihrem 14. Studioalbum "Menina", auf dem es nur einen einzigen puren Fado gibt, legt die Sängerin gleich zu Anfang des Jahres die Qualitätsmesslatte für Neuerscheinungen sehr hoch […] „Menina“ ist ein großer Wurf […] Cristina Branco zeigt einmal mehr, dass sie eine der wichtigsten und ausdrucksstärksten Stimmen des Fado ist." WDR COSMO

„Sie gehört zu den populärsten Fadistas Portugals. Und gleichzeitig steht sie für die Erneuerung und sogar Abkehr von den alten Traditionen“ MDR Kultur, als Nennung eines der sechs „Alben, die aus der Vielzahl der Neuerscheinungen hervorstechen.“

"Das Nationalgenre übt der Fado in Portugal eine solche Gravitation aus, dass es schwierig ist, sich konsequent von ihm zu lösen. Cristina Branco hat es geschafft, genügend Fliehkraft zu entwickeln, indem sie sich mit der Indie-Rock-Szene zusammengeschlossen hat. Kurioserweise ist "Menina" gerade dadurch ihr reifstes Album geworden." Jazzthing

„Cristina Branco hat für das neue Werk mehrere Texter und Komponisten beauftragt. Diese haben ihren Charakter und ihr immenses gesangliches Potential gut erfasst. Das verlässliche Umfeld bietet ihre bestens aufeinander eingespielte Band […]. Hier kann Branco ganz sie selbst sein: eine sensible Interpretin mit ernster Aura, die auf der Bühne und auf ihrer neuen Platte das verkörpert, was sie fühlt.“ Jazzthetik

"Große Kunst." Jazzpodium

"Die schlanke Besetzung und die unvergleichliche Stimme Brancos machen aus den zwölf Stücken fein gewobene Kunstlieder." Folker

„Sie fertigte nur grobe Skizzen der weiblichen Figuren an und gab diese dann in die Hände junger Poeten aus dem portugiesischen Indie-Rock. […] Und tatsächlich haben sie hochpoetische, einfühlsame Texte über Weiblichkeit geschaffen, in denen sich nicht nur Branco, sondern auch ihre Mütter, ihre Geliebten, ihre Schwestern wiederfinden. „Menina“ beherbergt eine Fülle von Geschichten. […]“ Badische Zeitung

„Eigen und eindringlich ist ihre Stimme, klar und intensiv die Interpretation ihrer Lieder. Kein überflüssiges Pathos, keine Geste zuviel. Das begeisterte Publikum unterm Dach der Centralstation feiert die Sängerin und ihr Ensemble mit langem Applaus im Stehen.“ Echo-online


MENINA Presse international

"Jazz, Indierock und Fado: Ein stilistisches Dreieck, das gekrönt wird von einer Stimme, die unter denen Portugals eine der schönsten sein dürfte." Schweizer Radio und Fernsehen SRF

„Brancos überwältigendes Basler Konzert vom Dienstagabend in der vollbesetzten Martinskirche war dafür eine eindrückliche und ergreifende Demonstration. Mit ihrem Quartett zelebrierte sie grosse zeitgenössische Liedkunst aus Lusitanien und feierte in ihren Texten die Weiblichkeit – Texte, die sie fürs aktuelle Album «Menina» ganz gezielt fast ausschliesslich von jungen Männer schreiben liess.“ Tageswoche, Schweiz

"Branco gehört mit Mísia, Mariza und zwei, drei anderen zu den großen Stimmen des Genres. [...] Hie und da wird es rockig, mal optimistisch swingend wie in «Alvorado», mal mitreissend wie im grandiosen «Boatos»; «Saber aqui estar» wiederum mutet wie eine Hymne auf das Leben an. Das kulturelle Leben hat in Lissabon an Vielfalt gewonnen. Davon profitiert auch der Fado." Neue Zürcher Zeitung

"Berührend, einfach berührend, diese Stimme [...] kein Schnickschnack, nichts Opulentes, alles schnörkellos, direkt und ehrlich. Cristina Branco schöpft aus der Tradition, Tiefe, Eindringlichkeit, aus der Melancholie und herzergreifenden Intensität, der ungekünstelten Fado-Dramatik." jazz'n'more

"Branco rührt das Publikum zu Tränen" Zentralplus


Älter:

"Beim Finale sind alle 350 Besucher Fadistas und Fadistos und singen mit der Künstlerin mit: Die Fado-Sängerin Cristina Branco hat im Ulmer Zelt Triumphe gefeiert. Mit Tränen in den Augen verabschiedet sich die Portugiesin mit ihrem Trio vom Publikum, das ihren Auftritt mit Begeisterungsstürmen quittiert. [...] Der Konzertabend vergeht wie im Fluge, mal hört man Klassiker aus der Fado-Geschichte, mal herrliche Verschmelzungen mit dem argentinischen Tango und immer wieder leichte und verspielte Ausflüge in Bossa, Pop und Folk. Cristina Brancos Musik steht für ein junges, weltoffenes Portugal. Trotz zwei Stunden und einigen Zugaben ist dieses Konzert am Ende zu kurz. Dieses emotionale Naturereignis und ihre Musiker hätte man noch bis weit in die Nacht erleben mögen." Augsburger Allgemeine

"Dieses Quartett kann schon mit den ersten Tönen begeistern. Was soll man mehr bewundern? Die lupenreine, höchst wandlungsfähige, bisweilen artistische Stimme der Fadista oder den kernigen Sound der Sologitarre, mit der Couto ohne irgendein Anzeichen der Ermüdung durchs 100-minütige Konzert führt?" Südwest Presse

"Es gibt Konzerte, die einen von Anbeginn an berühren. Der Abend mit Fado-Sängerin Christina Branco aus Portugal bei Masala war so eines. Einfach wunderbar, diese mit viel Sehnsucht, Melancholie und Weltschmerz durchtränkten portugiesischen Lieder, die Branco und ihr exzellentes musikalisches Trio fast zwei Stunden darbrachten. Branco, die neben Mísia und Ana Moura zu den besten Fado-Sängerinnen der neuen Generation zählt, verzauberte mit ihrer wandelbaren Stimme das Publikum [...]. Musik für die Seele. Branco singt ungemein gefühlvoll, mit feiner Dynamik und faszinierender Modulation [...] - eine große stimmliche Bandbreite, eine groaßartige Stimme." Neue Presse

"Filmmusik, die keine Leinwand braucht" Kölner Rundschau

"Ihre mal klagende, mal schwärmende, aber immer warme Stimme und ihre traumhaft sichere Intonation tragen den Abend [...]" Hannoversche Allgemeine Zeitung

„Wie ein jahrhundertelang zurückgehaltener Schrei steigt der Gesang in den Raum, umschwebt das Publikum, fängt es ein und trifft auf die Seele […] Cristina Brancos Stimme erreicht schwindelnde Höhen, sie kann zart sein und tiefernst, kann schlendern, sich im Fado-Tango-Wirbel des Lebens verlieren und ihn durchdringen.“ Taunus-Zeitung

"Einen stimmungsvollen Fado-Tango-Abend gab es in der Schlosskirche. Fadista Cristina Branco und ihr sehr virtuoses Ensemble führten die Zuhörer in eine musikalische Traumwelt." Nassauische Neue Presse

"Dennoch begeistern neben vielen instrumentalen Zwischenspielen vor allem die glockenhelle Stimme Brancos und die Art und Weise, wie sie, ohne je spitz oder schrill zu klingen, jede Menge Gefühl, von Trauer bis purer Lebensfreude, transportieren kann. [...] Ein hochklassiger Abend." Giessener Allgemeine Zeitung

 
  

Alle Künstler haben eine Geschichte. Einige wenige sind von Anfang an schillernd, andere brauchen ihre Zeit, die meisten werden ihr ganzes Leben lang kaum wahrgenommen. Cristina Brancos Geschichte begann mit einer niederländischen TV-Show, in der sie als Fadista auftrat. Sie überzeugte und war von heute auf morgen ein Star. Der Ruhm schwappte auch von Anfang an auf die deutschsprachigen Länder über, ließ in ihrer Heimat Portugal jedoch auf sich warten. Das änderte sich erst 2016 mit dem Album „Menina“ (o-tone music /edel), in dem sie tief in die portugiesische Kultur eintauchte: Sie ließ sich alle Texte und Kompositionen von portugiesischen   Künstlern schreiben, jeder Song erzählte dabei eine andere Geschichte unterschiedlicher Frauen. Darunter waren Musiker der klassischen Musik, Jazzer, Popmusiker, Rapper, Poeten, Punks. Die Portugiesen feierten sie dafür. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz erlangte sie große Aufmerksamkeit. Der größte Teil der hiesigen Musikliebhaber verstand die Texte zwar nicht, aber was man da hörte, war doch eindeutig etwas Spannendes und Neues. Fernab von lusitanischer Urlaubsromantik, dem Fado aber noch deutlich verwandt.

Cristina Branco spürte, dass es mit „Menina“ noch nicht genug war. Das Nachfolgeralbum „Branco“ stammt wieder aus den Federn portugiesischer Allstars.

Branco (das portugiesische Wort für weiß) ist ein in Portugal sehr geläufiger Name – aber auch laut Wörterbuch die Farbe, die fast alle Lichtstrahlen reflektiert. In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung scheint alles möglich, Grenzen halten einen kaum noch auf, die Dinge, Menschen und Geschichten, die unser Leben beeinflussen, kommen von überall her. All diese Vorteile der Moderne flossen in „Branco“. So ist zwar von elektronischer Musik, die im Werk von Filipe Sambado, dem Texter und Komponisten von „Este Corpo“, beispielsweise eine große Rolle spielt, oder vom Rap eines Kalaf Epalanga, der gleich zwei Texte beigesteuert hat, nichts zu hören. Doch der Fingerabdruck der kreativen Köpfe hinter den Songs hinterlässt subtil seine Spur.  „Branco“ absorbiert all die Einflüsse und findet in der Interpretation Cristina Brancos, Bernardo Coutos (Portugiesische Gitarre), Bernardo Moreiras (Bass) und Luís Figueiredos (Klavier) sein Wesentliches. Eine seit Jahren zusammen gewachsene Band, die den Globus betourt hat und mit Fotos von einsamen karibischen Stränden, bunten arabischen Basaren oder reich gedeckten asiatischen Tischen stetig ihren Instagram Account aufhübscht. Und die vor allem für eines steht: Neofado im Jazzgewand.

 

Die Stimme einer Fadista, die die FAZ kürzlich mit dem Stempel „glockenklare Brillanz“ versehen hat, Portugiesische Gitarre, Bass und Klavier erzählen uns in „Branco“ die Geschichte eines jungen Portugals das sich selbst findet. Eines Portugals im Aufbruch.

 
 

 

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 On Tour

08.05.2019 - Basel - Off Beat Jazz Festival
24.03.2019 - Frankfurt - hr-Sendesaal
22.03.2019 - CH-Zürich - Neumünster
21.03.2019 - LI-Schaan - TAK
18.01.2019 - Frankfurt - hr-Sendesaal
17.01.2019 - Frankfurt - hr-Sendesaal
29.07.2018 - Zürich - Neumünster
29.07.2018 - AT-Gmunden - Festwochen
28.07.2018 - Nürnberg - Bardentreffen
16.06.2018 - Mühldorf am Inn - Haberkasten
15.06.2018 - Weilburg - Schlosskonzerte
21.01.2018 - Darmstadt - Centralstation
20.01.2018 - Sindelfingen - Bürgerhaus Maichingen
19.01.2018 - Kassel - Theaterstübchen
18.03.2017 - Berlin - Apostel-Paulus-Kirche
31.01.2017 - Basel - Martinskirche
29.01.2017 - Karlsruhe - Tollhaus
28.01.2017 - CH-Zug - Casino
01.07.2016 - Weilburg - Schlosskonzerte
29.06.2016 - AT-Wien - Theater am Spittleberg
20.10.2015 - Wien - Sargfabrik
18.10.2015 - Münster - Cloud
17.10.2015 - Nürnberg - Maritim
16.10.2015 - Eimbeck - Esel
15.10.2015 - Kassel - Theaterstübchen
20.06.2015 - Ulm - Ulmer Zelt
19.06.2015 - Weilburg - Schlosskonzerte
26.10.2014 - AT-Salzburg - Jazz & The City
05.10.2014 - Friedrichshafen - Jazzfestival
02.10.2014 - Bad Homburg - Speicher
01.10.2014 - AT-Innsbruck - Treibhaus
30.09.2014 - AT-Wien - Theater am Spittelberg
21.07.2014 - Hannover - Masala Worldbeat Festival
20.07.2014 - Köln - Altes Pfandhaus
23.05.2014 - Münster - Sound Lake City Festival
26.03.2014 - Bochum - Christuskirche
17.03.2014 - Koblenz - Café Hahn
09.06.2013 - Bronnbach - Kloster
08.06.2013 - Reutlingen - Franz K
07.06.2013 - Freiburg - Jazzhaus
06.06.2013 - CH-Zürich - Moods
 

 Video

Cristina Branco - Este Corpo